By: NewMediaWire
August 6, 2026
InTiCa Systems SE: Halbjahresbericht für H1 2026 veröffentlicht - Leichte Verbesserung bei Umsatz und Ergebnis
Der Konzernumsatz belief sich auf 35,0 Mio. EUR (H1 2025: 34,4 Mio. EUR)
Industry & Infrastructure wuchs im zweiten Quartal stark
EBIT negativ bei minus 1,1 Mio. EUR (H1 2025: minus 1,3 Mio. EUR)
Auftragsbestand über dem Vorjahresniveau bei 81,4 Mio. EUR (30. Juni 2025: 76,7 Mio. EUR)
PASSAU, DEUTSCHLAND - 6. August 2026 (NEWMEDIAWIRE) - Die InTiCa Systems SE (Prime Standard, ISIN DE0005874846, Kürzel IS7) hat heute den Zwischenbericht für die ersten sechs Monate des Jahres 2026 veröffentlicht. Der Konzernumsatz lag am Ende der ersten sechs Monate weiterhin leicht über dem Vorjahr und auch die Ertragskennzahlen verbesserten sich leicht. Insgesamt verzeichnete der Konzern jedoch weiterhin einen deutlichen Verlust.
Dr. Gregor Wasle, CEO der InTiCa Systems SE, zur Geschäftsentwicklung: "Die herausfordernden Marktbedingungen für Automobilhersteller sind an der InTiCa Systems SE im zweiten Quartal nicht spurlos vorbeigegangen. Dies wurde jedoch durch das signifikante Wachstum im Geschäft mit Wechselrichtern und Ladesystemen im Segment Industry & Infrastructure mehr als ausgeglichen. Auf der Ertragsseite ist InTiCa von den gestiegenen Kupferpreisen und dem Anstieg der Preise für Vorprodukte, die vom Ölpreis abhängen, wie Kunststoffe und Kupferlackdraht, betroffen. Dies überschattet erfolgreiche Maßnahmen zur Kostensenkung und Produktivitätssteigerung."
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten 2026 im Jahresvergleich um 1,5% auf 35,0 Mio. EUR (H1 2025: 34,4 Mio. EUR). Im Segment Mobility sank der Umsatz nach einem schwächeren zweiten Quartal um 6,4% auf 30,0 Mio. EUR (H1 2025: 32,0 Mio. EUR). Das Segment Industry & Infrastructure verzeichnete dagegen ein deutliches Wachstum gegenüber dem niedrigen Vorjahresniveau. Der Umsatz von 5,0 Mio. EUR entspricht einem Anstieg von 104,8% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 (H1 2025: 2,4 Mio. EUR).
Die Materialkostenquote bezogen auf die Gesamtleistung stieg im Berichtszeitraum deutlich auf 61,1% (H1 2025: 57,2%). Die Veränderung ist vor allem auf den starken Anstieg der Kupferpreise zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote (einschließlich Leiharbeitnehmer) stieg ebenfalls leicht von 23,2% auf 23,6%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich auf 4,3 Mio. EUR (H1 2025: 5,2 Mio. EUR).
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) lag mit 2,0 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (H1 2025: 1,9 Mio. EUR). Somit lag die EBITDA-Marge mit 5,8% leicht über dem Vorjahresniveau (H1 2025: 5,6%). Mit minus 1,1 Mio. EUR war das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erneut negativ (H1 2025: minus 1,3 Mio. EUR). Auf Segmentebene erzielte Mobility in den ersten sechs Monaten 2026 ein EBIT von minus 1,1 Mio. EUR (H1 2025: minus 0,7 Mio. EUR), während das Segment Industry & Infrastructure ein positives EBIT von 0,1 Mio. EUR erzielte (H1 2025: negatives EBIT von minus 0,6 Mio. EUR).
Das Finanzergebnis betrug im Berichtszeitraum minus 0,7 Mio. EUR (H1 2025: minus 0,8 Mio. EUR). Im Berichtszeitraum wurde ein Steuerertrag von 2 Tsd. EUR verbucht (H1 2025: Steuerertrag von 13 Tsd. EUR). Das Konzernergebnis belief sich daher in den ersten sechs Monaten 2026 auf minus 1,8 Mio. EUR (H1 2025: minus 2,1 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie betrug minus 0,42 EUR (H1 2025: minus 0,49 EUR).
Der Nettoverlust wirkte sich im Berichtszeitraum auch negativ auf den Cashflow aus. Sowohl der Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von minus 0,6 Mio. EUR (H1 2025: Zufluss von 2,8 Mio. EUR) als auch der gesamte Mittelabfluss von minus 0,1 Mio. EUR (H1 2025: minus 0,9 Mio. EUR) waren negativ. Folglich hat das Liquiditätsmanagement weiterhin sehr hohe Priorität. Aufgrund des Anstiegs der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ist die Eigenkapitalquote im Berichtszeitraum gesunken, liegt aber mit 28,0% weiterhin auf einem soliden Niveau (31. Dezember 2025: 32,1%).
Ausblick
Das makroökonomische Umfeld ist weiterhin von zahlreichen Risikofaktoren geprägt. Trotz des herausfordernden Umfelds hat sich der Auftragsbestand stabilisiert. Zum Ende des ersten Halbjahres lag er mit 81,4 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau (30. Juni 2025: 76,7 Mio. EUR). 93% der Aufträge entfielen auf das Segment Mobility (30. Juni 2025: 92%). In den ersten sechs Monaten betrafen die neuen Aufträge hauptsächlich Wechselrichterkomponenten. Im Segment Mobility ist die Verlängerung der Laufzeit von Verträgen aufgrund der Modellpolitik der europäischen Hersteller ein wiederkehrendes Thema. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Stabilisierung der Auftragslage fortsetzt. Insbesondere im vierten Quartal sind Anpassungen zu erwarten.
Friedrich Erfuth vom Vorstand zum Ausblick für die InTiCa Systems Gruppe: "Die Entwicklung der Aufträge und die Volatilität des Auftragsabrufs entsprachen den Erwartungen, und die Liquidität ist durch die Stillhalteabkommen mit den Banken geschützt. Wir setzen die eingeleitete Transformation durch Diversifizierung, Spezialisierung und Lokalisierung konsequent fort. Der Fokus auf Elektromotoren und EMV-Filter wird in der zweiten Jahreshälfte weiter verstärkt, wobei den neuen Geschäftsfeldern vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt wird. Der Local-to-Local-Ansatz spielt weiterhin eine wichtige Rolle, insbesondere in Nordamerika."
Der Vorstand geht derzeit weiterhin davon aus, dass der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2026 unter Berücksichtigung der anhaltend hohen Unsicherheit zwischen 68,0 Mio. EUR und 73,0 Mio. EUR liegen wird, während das EBIT zwischen minus 1,5 Mio. EUR und minus 2,5 Mio. EUR liegen dürfte, was einer EBIT-Marge zwischen -2,1% und -3,7% entspricht. Wo möglich, soll die Materialkostenquote in beiden Segmenten weiter optimiert werden und die Eigenkapitalquote stabil bleiben. Den Annahmen für die Prognose 2026 liegt zugrunde, dass sich der konjunkturelle Trend nicht weiter eintrübt, die geopolitischen und handelspolitischen Konflikte nicht weiter eskalieren, keine neuen Konflikte entstehen und die Finanzierung gesichert ist. Jedoch könnten unvorhersehbare negative Effekte Lieferanten betreffen, direkte Auswirkungen auf InTiCa Systems haben oder deren Kunden beeinträchtigen, sodass die Erwartungen nicht oder nicht vollständig erfüllt werden können.
Der vollständige Zwischenbericht für H1 2026 steht im Investor-Relations-Bereich der Website von InTiCa Systems unter www.intica-systems.com zum Download zur Verfügung.
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Über InTiCa Systems
Die InTiCa Systems SE ist ein internationaler Anbieter von elektronischen Komponenten und Systemen. Ihre innovativen Lösungen für die Automobilindustrie, erneuerbare Energien, industrielle Anwendungen und andere Branchen leisten einen Beitrag zu einer nachhaltigeren, vernetzten Zukunft. Weitere Informationen finden Sie unter www.intica-systems.com.
Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Diese Pressemitteilung enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der InTiCa Systems SE beziehen und auf aktuellen Annahmen und Schätzungen des Managements basieren, die unter Verwendung der ihnen derzeit zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreten, können die tatsächlichen Zahlen erheblich von solchen Schätzungen abweichen. Zukünftige Entwicklungen und Ergebnisse hängen nämlich von einer Vielzahl von Faktoren ab; sie enthalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich als nicht zutreffend erweisen könnten. Wir beabsichtigen nicht und übernehmen keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.
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