By: NewMediaWire
February 5, 2026
Hannover Re Steigert Prämienvolumen Trotz Hoch Wettbewerbsfähigem Marktumfeld Und Erzielt Konzernüberschuss Von 2,6 Milliarden Euro Im Jahr 2025
- Prämienwachstum von 3,3 % bei den Erneuerungen des traditionellen Sach- und Unfallrückversicherungsgeschäfts zum 1. Januar 2026; durchschnittlicher risikobereinigter Preisrückgang von 3,2 %
- Weitgehend stabile Bedingungen und Konditionen unterstützen weiterhin hohe Qualität des abgeschlossenen Geschäfts
- Vorläufiger Konzernjahresüberschuss für 2025 von 2,6 Mrd. EUR entspricht den Erwartungen
- Prognose für 2026 bestätigt: Konzernjahresüberschuss von mindestens 2,7 Mrd. EUR
HANNOVER, DEUTSCHLAND - 5. Februar 2026 (NEWMEDIAWIRE) - Hannover Re steigerte die Prämieneinnahmen im traditionellen Sach- und Unfallrückversicherungsgeschäft bei den Vertragserneuerungen zum 1. Januar 2026 um 3,3 %. Bei insgesamt weiterhin guter Qualität des erneuerten Geschäfts wurde ein durchschnittlicher risikobereinigter Preisrückgang von 3,2 % verzeichnet.
"Wir haben in einem hoch wettbewerbsintensiven Marktumfeld bei den Erneuerungen zu Jahresbeginn profitables Wachstum gebucht. Unsere starke Marktposition, langjährige und partnerschaftlich ausgerichtete Kundenbeziehungen sowie Kostenvorteile waren entscheidende Faktoren", sagte Clemens Jungsthöfel, Vorstandsvorsitzender der Hannover Re. "Dank unserer breiten Positionierung konnten wir stärkere Preisrückgänge in bestimmten Sparten innerhalb unseres Gesamtportfolios teilweise ausgleichen. In Bereichen, in denen das Geschäft profitabel ist, konnten wir unsere Marktanteile ausbauen. Die Qualität unseres abgeschlossenen Portfolios bleibt insgesamt auf einem guten Niveau."
Auf Basis vorläufiger, ungeprüfter Zahlen stieg der Konzernjahresüberschuss im Geschäftsjahr 2025 auf 2,64 Mrd. EUR (2,33 Mrd. EUR). Hannover Re erreichte damit sein Ergebnisziel, das es im vierten Quartal 2025 auf rund 2,6 Mrd. EUR angehoben hatte.
Weiteres Prämienwachstum bei den Erneuerungen zum 1. Januar
Verträge mit einem Prämienvolumen von 10.196 Mio. EUR standen zum 1. Januar 2026 zur Erneuerung an. Dies entspricht 61 % des Geschäfts in der traditionellen Sach- und Unfallrückversicherung (ohne Einzelrückversicherung, ILS-Geschäft und strukturierte Rückversicherung).
Hannover Re erneuerte Verträge mit einem Volumen von 9.369 Mio. EUR, während Verträge im Wert von 827 Mio. EUR gekündigt wurden. Zusammen mit 1.165 Mio. EUR aus neuen und umstrukturierten Verträgen sowie aus Änderungen bei Preisen und Vertragsanteilen wuchs das gesamte erneuerte Prämienvolumen um 3,3 % auf 10.535 Mio. EUR.
"Während die Vertragsbedingungen und -konditionen weitgehend stabil blieben, fielen die Preisrückgänge stärker aus als erwartet – insbesondere in hoch wettbewerbsintensiven Sparten und bei Verträgen mit moderater Schadenerfahrung", sagte Sven Althoff, Mitglied des Vorstands der Hannover Re mit Verantwortung für die Sach- und Unfallrückversicherung. "Das Preisniveau liegt dennoch über dem mehrjährigen Durchschnitt und bleibt risikoadäquat. Wir konnten daher unser Portfolio weiter profitabel ausbauen, indem wir bestehende Kundenbeziehungen gestärkt und neue entwickelt haben. Proportionale Programme profitierten vom Wachstum des zugrundeliegenden Geschäfts unserer Kunden. Wir haben zudem unseren eigenen Rückversicherungsschutz weiter verbessert."
Regionale Märkte: Weiterhin starke Positionierung in den verschiedenen Märkten
Das Prämienvolumen in den Amerikas wuchs um 6,5 %. Mehr als die Hälfte des Geschäfts wird im Laufe des restlichen Jahres 2026 erneuert. In den Vereinigten Staaten war das Volumen im Sachgeschäft stabil. Auch wenn die Preise sanken, blieben sie auf einem risikoadäquaten Niveau. Die US-Unfallversicherung bot vor dem Hintergrund generell stabiler Preise selektive Wachstumschancen. In Kanada spiegelte das stabile Bild nach den Erneuerungen eine weiterhin starke Wettbewerbsposition wider.
Das Prämienvolumen in der Region Europa, Naher Osten und Afrika blieb mit einem Wachstum von 0,4 % im Jahresvergleich nahezu unverändert. Trotz intensiven Wettbewerbs, insbesondere bei Geschäften mit Naturkatastrophendeckungen, wurde ein gutes Profitabilitätsniveau beibehalten. Die Region bot ein breites Spektrum an Wachstumschancen, die jedoch teilweise eingeschränkt wurden, da einzelne Kunden – insbesondere in Deutschland – höhere Selbstbehalte trugen. Die Erneuerungen waren überwiegend preisgetrieben, wobei die Vertragsstrukturen weitgehend unverändert blieben.
Das Prämienvolumen in der Region Asien-Pazifik stieg moderat um 1,9 %. In einer herausfordernden Marktlandschaft, die von intensivem Wettbewerb geprägt war, konnten auch erste Anzeichen einer Ausweitung der Bedingungen und Konditionen beobachtet werden. Geschäfte mit unerwartet niedrigen Preisen oder schlechteren Bedingungen und Konditionen wurden teilweise bewusst nicht erneuert. Trotzdem konnte Hannover Re sein profitables Portfolio insgesamt stabil halten. In Teilen Südostasiens war eine besonders deutliche Nachfragesteigerung nach Naturkatastrophendeckungen in von Schäden stark betroffenen Märkten zu verzeichnen.
Spezialsparten: Anhaltend gute Qualität des abgeschlossenen Geschäfts
In den Spezialsparten, zu denen Einzelrückversicherung, Kredit-, Kautions- und politische Risiken, Luftfahrt- und Transportrückversicherung, Agrarrisiken sowie Cyber- und Digitalgeschäft zählen, wuchs das Prämienvolumen in einem hoch wettbewerbsintensiven Marktumfeld um 5,8 %.
Die Sparten Kredit-, Kautions- und politische Risiken profitierten von einer weiterhin attraktiven Marktlandschaft und verzeichneten zweistelliges Wachstum. In der Luftfahrt- und Transportrückversicherung führte hingegen eine diszipliniertere Underwriting-Politik zu einer Volumenreduktion. Für nicht-proportionale Deckungen im Luftfahrtgeschäft wurden Tariferhöhungen verzeichnet, obwohl die Preise insgesamt weitgehend stabil blieben, während im Transportgeschäft der Druck auf Tarife sowie Bedingungen und Konditionen höher ausfiel als erwartet. Das Agrargeschäft expandierte weiter in Kernmärkten wie Brasilien und den Vereinigten Staaten, wobei die Tarifqualität unverändert blieb. In den Digital- und Cyber-Segmenten hielt das Unternehmen seine Marktanteile und erschloss neues Geschäft.
Ein Überangebot an Kapazität, kombiniert mit höheren Selbstbehalten der Kunden, führte zu Preisrückgängen in der Einzelrückversicherung, insbesondere im Sachgeschäft. Auf Basis risikoadäquater Preise war es dennoch möglich, große Teile des Portfolios erfolgreich zu erneuern und auch neue Verträge abzuschließen.
Im Naturkatastrophengeschäft führte die reichlich verfügbare Kapazität auf dem Markt zu intensiverem Wettbewerb und risikobereinigten Tarifrückgängen von 10 % bis 20 %, sowohl auf internationalen Märkten als auch in den Vereinigten Staaten. Die Preise blieben jedoch insgesamt weiterhin adäquat. Die erfolgreiche Gründung von Hannover Re Capital Partners diente der Stärkung der Zusammenarbeit mit dem Kapitalmarkt im Bereich der Naturkatastrophendeckungen.
Die Nachfrage nach strukturierter Rückversicherung entwickelte sich weiterhin sehr günstig. Trotz zunehmenden Wettbewerbs wurde die überwiegende Mehrheit der Verträge erneuert und neue Vertragsbeziehungen aufgebaut. Entscheidende Erfolgsfaktoren waren hier die enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Underwriting-Teams und langjährige Marketing-Bemühungen. Insgesamt wird jedoch aufgrund geringerer Abtretungen bei einzelnen großen Verträgen ein reduziertes Prämienvolumen erwartet.
Vorläufige Kennzahlen für das Gesamtgeschäftsjahr 2025
Auf Basis vorläufiger, ungeprüfter Zahlen erzielte Hannover Re im Geschäftsjahr 2025 eine Rückversicherungsleistung von 26,8 Mrd. EUR (26,4 Mrd. EUR).
Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf 3,5 Mrd. EUR (3,3 Mrd. EUR). Die Sach- und Unfallrückversicherung trug 2,6 Mrd. EUR (2,4 Mrd. EUR) zum Betriebsergebnis bei, während die Lebens- und Krankenrückversicherung einen Anteil von 0,9 Mrd. EUR (0,9 Mrd. EUR) ausmachte. Das erfreulich starke Underwriting-Ergebnis in der Sach- und Unfallrückversicherung ermöglichte es auch im vierten Quartal, die Resilienz in den Schadenreserven weiter zu erhöhen und gleichzeitig stille Verluste im Anlageportfolio zu realisieren.
Der Konzernjahresüberschuss stieg auf 2,64 Mrd. EUR (2,33 Mrd. EUR). Hannover Re erreichte damit sein Ergebnisziel, das es im vierten Quartal auf rund 2,6 Mrd. EUR angehoben hatte.
Prognose für 2026 bestätigt
"Mit den Januar-Erneuerungen hinter uns und nach einem erfolgreichen Jahr 2025 blicken wir zuversichtlich nach vorn. Selbst angesichts zunehmenden Wettbewerbs eröffnen unsere sorgfältige Planung und starke Marktposition kontinuierlich zusätzliche profitable Wachstumschancen", sagte Clemens Jungsthöfel. "Dank unserer konservativen Rückstellungspolitik in der Sach- und Unfallrückversicherung und der aktiven Realisierung von Verlusten in unseren Investitionen haben wir die Grundlage gelegt, um in den kommenden Jahren weiterhin nachhaltiges Ergebniswachstum zu erzielen."
Wie bereits im November angekündigt, erwartet Hannover Re für das Geschäftsjahr 2026 einen Konzernjahresüberschuss von mindestens 2,7 Mrd. EUR, ein Anstieg von 12,5 % gegenüber der ursprünglichen Prognose des Vorjahres.
Bereinigt um Wechselkurseffekte soll das traditionelle Geschäft (ohne strukturierte Rückversicherung) in der Sach- und Unfallrückversicherung im mittleren einstelligen Prozentbereich Wachstum bei der Rückversicherungsleistung (brutto) liefern. Hannover Re erwartet für 2026 im Geschäftsbereich Sach- und Unfallrückversicherung eine kombinierte Quote unter 87 %.
Hannover Re erwartet im Geschäftsbereich Lebens- und Krankenrückversicherung ein Rückversicherungsdienstleistungsergebnis von rund 925 Mio. EUR.
Die Anlagerendite sollte rund 3,5 % erreichen.
Die Erreichung der Ergebnisprognose für 2026 basiert auf der Prämisse, dass die Großschadenbelastung den budgetierten Betrag von 2,3 Mrd. EUR nicht wesentlich übersteigt, und setzt voraus, dass es keine unvorhergesehenen Verwerfungen an den Kapitalmärkten gibt.
Hannover Re wird seinen geprüften Jahresabschluss am 12. März 2026 veröffentlichen.
Hannover Re zählt zu den weltweit führenden Rückversicherern. Das Unternehmen betreibt alle Sparten der Sach- und Unfall- sowie Lebens- und Krankenrückversicherung und ist mit rund 4.000 Mitarbeitern weltweit präsent. Das deutsche Geschäft der Hannover Re Gruppe wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück geschrieben. Hannover Re, gegründet 1966, gilt als verlässlicher Partner für innovative Risikolösungen, außergewöhnliche Kundennähe und finanzielle Solidität. Die für die Versicherungsbranche relevantesten Ratingagenturen haben sowohl Hannover Re als auch E+S Rück herausragende Finanzkraftratings verliehen: Standard & Poor's AA- "Sehr Stark" und A.M. Best A+ "Hervorragend".
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